Koffiekeks im neuen Gewand

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Hallo liebe Kaffeefreunde,

der Herbst hält Einzug im Land und ich habe die letzten zwei Wochen genutzt, um diesen Blog auf einen neue Domain umzuziehen und ihm einen neuen Anstrich zu verfassen. Den neuen Blog findet ihr unter:

www.koffiekeks.de

Dort versorge ich euch auch weiterhin wie gewohnt mit leckeren Backideen, gutem Kaffee für Zuhause und allem, was sonst noch in der Kaffeewelt los ist. Dieser Blog bleibt zwar bestehen, wird aber nicht mehr aktualisiert.

Ich freue mich, wenn ihr auf dem neuen Blog vorbeischaut und weiterhin mit dabei seid.

Eine sonnige Woche wünscht euch

Meike

Sommerpause

sommerpause

Hallo liebe Kaffeefreunde,

der Sommer ist in voller Blüte. Es ist Zeit die Akkus aufzuladen für die dunkle Jahreszeit.

Am 31. August bin ich wieder für euch da. Nicht nur mit frischen Artikeln rund um Kaffee und Co., sondern auch mit einem neuen Outfit. Der Blog bekommt ein neues Zuhause auf seiner eigenen Domain (www.koffiekeks.de) und ein neues Aussehen. Ich freue mich schon darauf euch die neue Seite zu zeigen.

Genießt bis dahin die Sommersonne mit einem eisgekühlten Kaffee und einem leckeren Stück Kuchen.

Eure Meike

Titelbild: © Jake Givens on Unsplash.com, Lizenz: CC0 – Public Domain

Aufgebrüht: Kreuzberg Home Roast, Green Cup Coffee

Kaffee für den Hausgebrauch

Im letzten Monat hatte ich das große Glück eine Packung des limitierten Kreuzberg Home Roast, einen brasilianischen Kaffee, von Green Cup Coffee zu gewinnen. Heute berichte ich, wie er mir geschmeckt hat.

Eckdaten (laut Webseite):

Herkunft: Finca Fazenda Ambiental Fortaleza, Brasilien
Varietäten:Yellow and Red Bourbon, Yellow and Red Catuai, and Red Mundo Novo
Aufbereitung: trocken
Geschmack: Haselnuss, grüne Melone, grüner Tee, Passionsfrucht, Erdbeeren

Mein Fazit:

Dieser Kaffee schmeckt sowohl aus dem Handfilter als auch aus der Aeropress. Am besten ist Haselnuss herauszuschmecken. Einen Hauch von Frucht tritt im Nachgeschmack auf. Insgesamt habe ich ihn als rund und samtig empfunden. Und mit wenig Säure ist dieser Kaffee ideal für den Sonntagskaffee mit Familie.

Beim Anbau dieses Kaffees kommen ökologische Standards zum Tragen, zum Beispiel wird per Hand geerntet, verlesen und aufbereitet. Der Rohkaffee wird anschließend direkt gehandelt. Weitere Informationen zu diesem Kaffee und den sozialen Projekten, die mit dem Kauf unterstützt werden, findet ihr bei Green Cup Coffee. Wenn ihr überzeugt seit, dann könnt ihr ihn dort gleich bestellen.

Kaffeeplätze: barösta – Rösterei, Osnabrück

baroesta roesterei

Osnabrück war für mich bislang noch nicht auf der Karte für Cafés, die Spezialitätenkaffee ausschenken oder wo es eine Rösterei gibt. Doch nach ein wenig Internetrecherche stellte sich erfreulicherweise heraus, dass die Stadt des westfälischen Friedens mehr als eine Privatrösterei beheimatet. Da ich immer auf der Suche nach neuen Kaffees und auch Kaffeeplätzen bin, beschloss ich barösta einen Besuch abzustatten.

Die Rösterei – hell und freundlich mit einem Hauch von industriellem Charme

baroesta interieurOhne es besser zu wissen bin ich statt im Café in der Rösterei gelandet. Sobald man den Laden betritt, wird man auf der linken Seite vom Trommelröster begrüßt. Gleich dahinter kommt der kleine Tresen, an dem man eine Auswahl an Kaffees auf Espresso-Basis, Filterkaffee aus der Stempelkanne, heiße Schokolade und Tee bestellen kann. Dazu gibt es eine kleine Auswahl an hausgebackenen Kuchen, Muffins, sowie belegte Focaccias, die warm serviert werden.

Innen gibt eine begrenzte Auswahl an Plätzen, entweder an der Fensterfront auf Hockern oder an kleinen Tischen mit bunten Stühlen. Umringt ist man von Metalldosen mit geröstetem Kaffee, aufgereiht in Regalen, und Säcken von Rohkaffee, die in einer Ecke gestapelt sind. Bei gutem Wetter kann man auch draußen an Metalltischen Platz nehmen. Im Laden spielt angenehme, unaufdringliche Musik mit jazziger Note.

Sowohl der Flat White als auch das Focaccia, für die ich mich entschieden habe, waren sehr lecker. Ich habe mir noch Kaffee für zu Hause mitgenommen und wurde bei der Auswahl vom Barista sehr gut beraten. Solltet ihr euren Weg nach Osnabrück finden, dann kann ich euch das barösta für die Kaffeepause ans Herz legen. Nachdem ich erst in Nachhinein festgestellt habe, dass ich in der Rösterei gelandet bin, werde ich auch nochmal das reguläre Kaffee besuchen. Dort ist die Auswahl an Speisen noch größer.

Infos

Barösta Kaffeerösterei
Redlingerstr. 5
49074 Osnabrück

Barösta Kaffeebar
Redlingerstr. 1
49074 Osnabrück

Website
Facebook

Aufgebrüht: Kenia AB Endebess Coffee Estate, röstbar

Kaffee für den Hausgebrauch

Heute stelle ich euch einen kenianischen Kaffee vor, der es in sich hat. Exklusiv für die röstbar trocken aufbereitet und in Münster veredelt.

Eckdaten (laut Packungsaufdruck):

Varietät: SL 28, Ruiru 11, Batian
Aufbereitung: trocken
Charakter: Apfelmost, Vanille, grüne Weintraube

Mein Fazit:

Dieser Kaffee ist sowohl aus dem Handfilter als auch aus der Aeropress eine Wucht. Schon gemahlen kann man die Fruchtaromen riechen. Geschmacklich hat mich dieser Kaffee echt umgehauen. Ich hätte nicht damit gerechnet wirklich Apfel herausschmecken zu können. Die Säure ist herrlich spritzig und erinnert mich etwas an Weißwein. Ich kann mich dem Fazit der röstbar nur anschließen: dieser Kaffee ist wirklich abgefahren und bislang das Interessanteste, dass ich dieses Jahr in der Tasse hatte.

Für weitere Informationen zu diesem einzigartigen Kaffee, schaut auf der Seite von der röstbar vorbei. Dort könnt ihr ihn auch online bestellen.

Brownies – Chocoholics Liebling

Brownies, gestapelt

Chocoholics unite! Dieser Rezept ist genau das Richtige für alle Schokoschnuten da draußen. Gepaart mit viel Butter und Zucker sind diese Brownies allerdings nichts für Kalorienzähler. Aber bei diesen sündhaft leckeren Brownies kann man die Kalorien auch einfach mal ignorieren.

Für diese Brownies braucht ihr weder viele Zutaten noch viel Zeit. Also, ran an die Rührschüssel.

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Aufgebrüht: Kolumbien La Loma, elbgold

Kaffee für den Hausgebrauch

Diese Kaffeerarität aus Kolumbien hat beim Cup of Excellence 2014 für Süd-Kolumbien den 13. Platz mit 86.83 Punkten belegt. Von der Rösterei elbgold wurde er wunderbar veredelt.

Eckdaten (laut Packungsaufdruck):

Varietät: Caturra, Castillo
Aufbereitung: nass, sonnengetrocknet
Herkunft: Finca La Loma, Concordia, Antioquia
Farmer: Ramon Arcelio Zapata Sepulveda
Charakter: Ein sehr komplexer, voller Kaffee mit Aromen von Schokolade, Vanille, Jasmin und dunklen Beeren.

Mein Fazit:

Ich habe diesen Kaffee sowohl mit dem Handfilter als auch mit der Aeropress zubereiten und beide Zubereitungsmethoden eigenen sich hervorragend für diesen Kaffee. Das Beeren- und das Schokoladenaroma konnte ich deutlich herausschmecken. Die Säure ist sehr dezent und der Kaffee hat ein angenehmes Mundgefühl. Der Nachgeschmack hält lange an und ist dabei äußerst weich und angenehm.

Für weitere Information zu diesem wunderbaren Kaffee, schaut auf der Seite von elbgold vorbei. Dieser Kaffee ist gerade neu im Sortiment und kann online oder in einer der Filialen erstanden werden.

Warum ich meinen Handfilter liebe

Handfilter von Melitta

Es ist Zeit für eine Beichte. Ich besitze keine Kaffeemaschine. „Was? Wie kann diese Frau einen Blog zum Thema Kaffee betreiben ohne eine Maschine zu haben. Geht doch gar nicht.“ denkt ihr euch jetzt so oder ähnlich sicherlich. Doch es geht, denn ich habe einen Handfilter aus Porzellan.

Meine Oma hat mir den Porzellanfilter geschenkt als ich zum Studium nach Berlin gezogen bin. Er begleitet mich nun schon seit fast dreizehn Jahren und schenkt mir täglich wunderbare Kaffeegenussmomente. Aus reinem Platzmangel habe ich mir während der Studienzeit keine „normale“ Kaffeemaschine zugelegt. Jetzt habe ich zwar mehr Platz in der Küche, aber bleibe meinem Handfilter treu. Warum? Es schmeckt einfach besser, da weniger Bitterstoffe gelöst werden, als beim Aufbrühen mit einer Filterkaffeemaschine. Und das wiederum macht den Kaffee bekömmlicher. Und noch einen weiteren Vorteil hat die Zubereitung mit dem Handfilter: man kann Wassertemperatur und Kontaktzeit von Wasser und Kaffeemehl kontrollieren und so das Beste aus dem Kaffee herausholen.

Mittlerweile hat auch die Gastronomie den handgefilterten Kaffee wiederentdeckt. In vielen deutschen Städten bieten kleine Cafés, die sich dem Spezialitätenkaffee verschrieben haben, auch handgefilterten Kaffee auf ihrer Karte an, der meist ohne Milch und Zucker serviert wird.

Aber wer hat eigentlich den Handfilter erfunden?

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Cold Brew – einfach selbstgemacht

Cold Brew mit Eiswürfeln

Kalt aufgebrühter Kaffee mit EiswürfelnDer Sommer ist nun endgültig in unseren Breitengraden angekommen und beschert uns herrlichen Sonnenschein und schweißtreibende Temperaturen. Bei über 30° C im Schatten ist es definitiv zu heiß für einen Kaffee. Wer aber trotzdem nicht auf den täglichen Koffein-Kick verzichten möchte, der kann seinen Kaffee auch kalt aufsetzen. Cold Brew ist der aktuelle Sommertrend in den hippen Kaffeeläden der Nation und erfreut sich bei steigenden Temperaturen immer größerer Beliebtheit. Er ist nicht nur vielseitig einsetzbar (on the rocks, mit Milch oder als Longdrink), sondern auch säureärmer als regulärer Kaffee. Außerdem kommen beim Cold Brew mehr Kaffeearomen zum Vorschein, die sich leichter herausschmecken lassen.

Das Tolle ist, dass man seinen eigenen Cold Brew ganz einfach zu Hause selbst machen kann. Ich zeige euch, wie es geht.

So macht ihr euren Cold Brew zuhause

Für einen halben Liter Cold Brew braucht ihr:

  • 60 g eures Lieblingskaffees
  • 500 ml gefiltertes Wasser
  • ein Gefäß (am besten aus Glas), z.B einen Messbecher
  • einen Handfilter
  • eine Glasflasche
  • eine Löffel

Und so geht’s:

Den Kaffee abwiegen und grob mahlen. Der Mahlgrad sollte noch gröber sein als für die French Press. Gießt das Wasser in euer Gefäß und gebt den gemahlen Kaffee dazu. Rühr das Ganze einmal langsam um, damit das Kaffeemehl vollständig nass wird. Das Gefäß mit einem Teller abdecken und bei Raumtemperatur 12 Stunden ziehen lassen. Das kann man prima über Nacht machen.

Nach 12 Stunden Ziehzeit den Handfilter mit Filterpapier heiß durchspülen und fünf Minuten abkühlen lassen. Stellt den Filter auf ein zweites Gefäß und gießt langsam das Gemisch durch den Filter. Das gesamte Mahlgut sollte am Ende im Filter sein. Es kann eine Weile dauern bis der Kaffee vollständig durchgelaufen ist. Jetzt könnt ihr euren Cold Brew in ein Flasche abfüllen und im Kühlschrank kaltstellen. Dort hält er sich für ungefähr eine Woche.

Cold Brew pur und mit MilchGeschmacklich ist der Cold Brew auf jeden Fall vielfältiger als die heiße Tasse Kaffee. Es kommt aber auf die Art der Bohnen an, ob es eher fruchtiger oder schokoladiger wird. Meine verwendeten Bohnen ergaben einen sehr sanften, nussigen Cold Brew, den ich mit ein wenig Milch und ein paar Eiswürfeln getrunken habe.

Ihr nehmt ihn lieber pur on the rocks oder Longdrink-Style mit Tonicwater? Probiert es einfach aus und teilt mit mir eure Erfahrungen. Ich bin gespannt davon zu hören.

Ich wünsche euch ein sommerlich-sonniges Wochenende.

Eure Meike